Welt-Schlaftag am 13. März: Warum guter Schlaf so wichtig ist

Darstellung einer Frau, die wach im Bett liegt, neben ihr ein Wecker

Es ist 2:17 Uhr. Sie liegen wach. Das Gedankenkarussell dreht sich, der Blick wandert immer wieder zur Uhr. Noch drei Stunden bis der Wecker klingelt. Draußen ist alles ruhig, aber die Nacht fühlt sich endlos an.

Kommt Ihnen bekannt vor? Dann geht es Ihnen wie vielen Menschen. Wer regelmäßig schlecht schläft, merkt das schnell: Man startet müde in den Tag, ist weniger belastbar, schneller gereizt. Und irgendwann fragt man sich, ob das eigentlich noch normal ist.

Was im Schlaf passiert

Schlaf ist alles andere als Leerlauf. Nachts regenerieren sich Zellen, das Immunsystem arbeitet auf Hochtouren, und das Gehirn sortiert die Eindrücke des Tages.

40 %
der Deutschen schlafen regelmäßig schlecht. Chronischer Schlafmangel erhöht das Risiko für Bluthochdruck, Diabetes und depressive Verstimmungen

Wenn der Schlaf auf sich warten lässt

Die Ursachen sind so unterschiedlich wie die Menschen selbst. Stress im Job, Sorgen zuhause, unregelmäßige Schlafzeiten, das Smartphone auf dem Nachttisch. Auch spätes Essen, Alkohol oder zu viel Koffein am Nachmittag können dafür sorgen, dass der Körper abends nicht zur Ruhe kommt.

Was hilft bei Schlafproblemen?

Oft sind es kleine Stellschrauben, die einen Unterschied machen. Regelmäßige Schlafenszeiten geben dem Körper einen Rhythmus. Ein Abendritual, egal ob Lesen, leise Musik oder eine kurze Atemübung, signalisiert dem Körper: Jetzt ist Schluss für heute. Und ein dunkles, kühles Schlafzimmer tut sein Übriges.

Beim Thema Schlaf kursieren online viele vermeintliche Wundermittel. Nicht alles, was gut klingt, ist auch sinnvoll. Ob Melatonin, pflanzliche Präparate oder andere Mittel: Entscheidend ist, dass die Lösung zu Ihnen, Ihrer Situation und Ihren Medikamenten passt.

Wann sich ein Gespräch lohnt

Bei uns in der Apotheke schauen wir uns Ihre Situation individuell an: Welche Lebensumstände spielen eine Rolle? Nehmen Sie andere Medikamente ein? Gibt es Vorerkrankungen, die man berücksichtigen muss?

Manchmal zeigt sich im Gespräch auch, dass hinter Schlafproblemen mehr steckt und eine ärztliche Abklärung sinnvoll wäre. Auch da unterstützen wir Sie gerne.

Der Welt-Schlaftag ist vielleicht ein guter Anlass, sich ehrlich zu fragen: Schlafe ich eigentlich so, wie es mir guttut? Wenn Sie unsicher sind, sprechen Sie uns an. Der erste Schritt ist oft einfacher, als man denkt.

Wir wollen, dass Sie gesund bleiben – das ist unser Beruf.
Ihre Apothekerin Gabriele Bergau

📚 Quellen:

¹ DAK Gesundheitsreport 2017: Schlafstörungen. Hamburg; 2017.


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